Die 10 besten Filme des Jahres | Tim

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2016 war kein besonderes Kinojahr, wirklich nicht. Auch wenn ich lange Zeit den Eindruck hatte, dass es ganz gut war, muss ich auf den Zielgeraden doch sagen, dass dieser Eindruck mehr und mehr verblasst. Mit welchen Worten beschreibt man ein Jahr voller belangloser Filme? Hier soll es aber um die besten Filme des Jahres gehen; es soll eine positive Jahresrückschau werden. So muss wohl zu aller erst als herausstellendes Merkmal genannt werden, dass es dieses Jahr gleich drei Filme geschafft haben, einen derart nachhaltigen und bleibenden Eindruck bei mir zu hinterlassen, dass ich bereit war „Meisterwerk!“ zu schreien und 8 Punkte zu zücken. Ansonsten gab es ganz klar gute bis sehr gute Filme, die mir schöne Kinostunden beschert haben. Leider konnte ich „Paterson“ von Jim Jarmusch, „Toni Erdmann“ von Maren Ade und „Einfach das Ende der Welt“ von Xavier Dolan nicht mehr rechtzeitig sehen. Alle drei dieser Filme hätten es wohl relativ leicht gehabt, einen Listenplatz zu erhaschen.

Honorable Mentions:

Bevor es mit der eigentlichen Aufzählung losgeht, sollen allerdings andere Filme honoriert werden, die mir dieses Jahr gefallen haben. Rob Zombies „31“ war eine weitaus geringere Enttäuschung als befürchtet, wenngleich auch immer noch enttäuschend. Eine Überraschung hingegen war Jeremy Saulniers „Green Room“. Ein atemberaubendes Stück Terrorkino, bei dem der Regisseur ein unfassbares Gespür für Räume offenbart. Weniger ernst, düster und blutig geht es in Shane Blacks Sommerkomödie „The Nice Guys“ zu, in dem er Ryan Gosling und Russel Crowe virtuos zusammenfügt. Dabei entsteht ein verrücktes Lebensgefühl, dass woh das der 70er – oder zumindest Shane Blacks Version dieser – sein muss. Ähnlich beflügeln tut „Rogue One: A Star Wars Story“, der trotz des Schwebens in der Belanglosigkeit, Star Wars Herzen wieder höher schlagen lässt.