Ist das Leben nicht schön?

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Willkommen bei den “Weekends before Christmas”! Unser erster Film zum Fest der Liebe könnte schöner nicht sein und liegt auch unserem Autoren Robin sehr am Herzen!

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Die Gemeinsamkeit der Familie am Heiligabend genießen und die Herzen aller um einen herum erwärmen. Ist das Leben nicht schön? Das sollte es auch, besonders für den gutherzigen und loyalen Familienvater George Bailey (James Stewart). Doch trotz seiner charakterfesten Courage geschieht am 24. Dezember das Unglück und es gehen 8.000 Dollar aus Georges Bank verloren, die ausgerechnet der geizige Bankdirektor und Aktienbetreiber Mr. Potter (Lionel Barrymore) in die Hände bekommt. Es droht Georges Bankrott und in Folge dieser Misere versucht er Suizid zu begehen. Doch in letzter Sekunde schreitet der zweitklassige Engel Clarence (Henry Travers) ein, welcher sich mit seiner folgenden guten Tat seine langersehnten Flügel verdienen möchte: Er zeigt George die Welt, in der er niemals geboren wäre.

“Ist das Leben nicht schön?” glänzt auch heute noch durch seine ergreifende Herzlichkeit. Regisseur Frank Capra behandelt nicht nur wichtige gesellschaftliche Themen, sonders setzt sie auch zugleich mit einem traumhaften Set des altglänzenden Hollywoods, liebevollen Charakteren und einer narrativen Originalität um. Doch besonders im Bezug auf seiner stets vorhandenen Aktualität preist sich dieser Weihnachtsfilm mit dem Titel “Klassiker” aus. George Baileys Personifizierung der Solidarität und Menschlichkeit wird auch heute noch in der Gesellschaft verlangt und gesucht. Daneben steht auch sein blühender Ehrgeiz, etwas Gutes auf die Beine zu stellen. Stark im Kontrast ist der Antagonist Mr. Potter, welcher sein eigenes Wohl dem der anderen vorzieht und die menschlichen Stärken Baileys als Schwachpunkte sieht. Potters Wunsch auf einen kommerzieller Erfolg im Kreditwesen bietet außerdem einige Parallelen seiner Zeit, unter anderem die fortführende Verstädterung und Armut während der Nachkriegszeit. Und trotzdem gelingt dem Film eine ideale Balance zwischen märchenhafter und moderner Erzählung, nicht zuletzt dank seiner grandiosen Visualität und Vielzahl an denkwertigen Zitaten.

“Ist das Leben nicht schön?” sollte sich jeder zu Herzen nehmen, da seine gesellschaftlichen Aspekte viel Wahres und Nachhaltiges beinhalten und vor allem zur Zeit der Besinnlichkeit substanziell sind.

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