The Monster Outside

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Ein ehemals erfolgreicher Schriftsteller (Dave Juehring) bezieht samt reichlich neurotischer Ehefrau (Trena Penson) und Sohn ein abgelegenes Landhaus, um in Ruhe an seinem nächsten Bestseller arbeiten zu können. Bald jedoch sorgen Geräusche und umgeworfene Mülltonnen für Unbehagen, man tut das Ganze noch als unspektakulären Kleintier-Spuk ab, bis sich das „Grauen“ in einer herumschleichenden Fellgestalt manifestiert und die Familie immer wieder von schrulligen Landbewohnern vor der Vergangenheit ihres Hauses gewarnt wird… Kommt das bekannt vor? Herrje.

Selbstverständlich ist das Genre auf seine bekannten und geliebten Handlungsschablonen angewiesen, aber selten ist eine davon – die Horrorversion der Bigfoot-Legende, hier „Fieldfreak“ genannt – so flach, optisch und schauspielerisch unansehnlich, dümmlich und uninspiriert neu interpretiert worden wie hier. Die Szenen sind derart suboptimal aufgeschlüsselt und zusammengeschnitten, dass das Betrachten selbst während der knappen 86 Minuten Laufzeit zur Tortur wird, das schlechte Drehbuch und die unmöglichen Charaktere machen es auch nicht besser.

Natürlich kann man auch diesen Film mit dem Ansatz in Schutz nehmen, er sei eine liebevolle Satire auf ähnliche Filme, aber man würde sich täuschen; es gibt weder gute Einfälle noch spitzfindige Pointen, die Konventionen aufs Korn nehmen – die beiden obligatorischen Hinterwäldler-Charaktere, ein Kammerjäger und ein schwarzer Limonadenhersteller sind dermaßen gewollt auf durchgeknallt getrimmt, dass ihre mit reichlich Fäkalhumor durchsetzten Auftritte nach kurzer Zeit nur noch für Augenrollen sorgen.

Und wenn dann am Ende dieses großen Wirrwarrs, in dem man sich manchmal bemüht, Spannung aufzubauen (was nie gelingt), oder doch eine Horrorkomödie entstehen lassen will, der „Fieldfreak“ im Kampf mit dem einbeinigen Hinterwäldler Ned stirbt und klar zu erkennen ist, dass es sich hierbei um ein 5$-Kostüm  aus dem örtlichen Supermarkt handelt, macht das die Misere perfekt. Sogar eingefleischten Trash-Freunden dürfte hier das Lachen vergangen sein.

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