Nun ist es wieder soweit. Ein Jahr neigt sich dem Ende und damit auch wieder ein Kinojahr, welches sein Resümee fordert. Ehrlich gesagt war dieses Kinojahr im Ganzen betrachtet eines der schlechtesten seit vielen Jahren. Lange musste man auf limitiert-vorgemerkte Filmtitel warten, die mehrheitlich sogar enttäuschten. Zu denen gehören Vice, Us, John Wick 3, The Dead Don’t Die, Yesterday, 3 From Hell, The Irishman oder auch Le Mans 66. Darüber hinaus unterboten sich sogar noch Filme, die ohnehin bereits zum Scheitern verurteilt waren, wozu allen voran Green Book oder Es Kapitel 2 zählen. Doch egal wie mühselig man sich durch das Kinojahr schleppen musste; es waren letzten Endes sogar unersetzbare Perlen dabei, die für einzigartige Momente und Stunden gesorgt haben. Ein Film, der mich ebenso eingehüllt und getroffen hat, es jedoch nur knapp nicht in die Liste schaffte, ist The Old Man & the Gun. Alle anderen, erwähnenswerten Kinofilme haben ihren verdienten Platz schließlich. Somit wünsche ich viel Spaß bei meiner persönlichen Top 10 des Kinojahres 2019 und hoffe sehr, dass ein paar verloren gegangene Filme hier noch einmal wiedergefunden werden.
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Robin Längert
Geboren 1998 in Berlin. Ob ein surrealistischer David Lynch, ein terrorisierender Rob Zombie, ein eskapistischer Jean-Pierre Melville, ein aufgedrehter Billy Wilder, ein romantischer Barry Jenkins, ein verstörender Gaspar Noé, ein gespenstischer Christian Petzold oder kontrolliertes Erzählkino á la Clint Eastwood, S. Craig Zahler und David Cronenberg - von Martin Scorsese über Louis Malle bis hin zu Alfred Hitchcock, Denis Villeneuve oder William Friedkin; die Begeisterung zur cineastischen Vielfalt nimmt kein Ende.
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